Wer regiert in Deinem Herzen?

26.11.2017                          Ez 34,11-12.15-17 / Mt 25,31-46

Als die Monarchien langsam abgeschafft wurden, hat unsere Kirche dieses Fest erst 1925 eingeführt. Jesus bekennt, dass Er ein König ist. Sein Königtum sei aber nicht von dieser Welt (Joh  18,36f). Er äußert sich kritisch zu den Herrschern dieser Welt, die sich gern Wohltäter nennen, aber in Wirklichkeit oft ihre Völker unterdrücken. 

 

Impulsgedanken

12.11.2017                          Mt 25,1-13

Man kann sich an dem Text gleich reiben: wäre es nicht christlich, das Öl zu teilen? Ist es nicht unbarmherzig, die Tür verschlossen zu halten? Doch das ist nicht die Ausssageabsicht des Textes: Jesus will seine Zuhörer*innen wachrütteln – „seid wachsam“. Du kannst das Entscheidende verpassen. Es kann zu spät sein. Dabei bist Du zu einer Hochzeit eingeladen!

 

Die frohe Botschaft nicht nur mit Worten verkündigen, sondern mit Vollmacht, Heiligem Geist und voller Gewissheit

22.10.2017                           Thess 1,1-5b / Mt 22,15-21

Mission – eine Sendung haben, message – eine Botschaft haben – unser Wort Messe kommt daher. Leider gab und gibt es viele Formen von Mission, die nicht dem Geist Jesu entsprechen. Der Geist Jesu steht für Freiheit, Nächstenliebe bis zur Feindesliebe, Gerechtigkeit und Frieden.

 

 

Impulsgedanken

08.10.2017                          Mt 21,33-44

Ein erstmal hartes Evangelium, das den Frust Jesu über das Verhalten seines Volkes ausdrückt. Jesus spricht zu den religiös Verantwortlichen und schildert, wie in der Geschichte und jetzt in der Gegenwart mit ihm man nicht die erwarteten Früchte bringt, sondern die Gesandten des Weinbergbesitzers prügelt und sogar umbringt – und zum Schluss sogar den Sohn (Jesus selbst).

Impulsgedanken

03.09.2017                          Mt 16, 21-27        

Ein Evangelium, das erstmal quer liegt, manche unserer Vorstellungen durch-kreuzt. Petrus spricht ja sogar fromm: „Das soll Gott verhüten.“ Doch Jesus sieht in ihm den Versucher und sagt den krassen Satz: „Du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“  

 

Wie Jesus sich von Ausländer*innen und Anders-Gläubigen weiterführen lassen

20.08.2017                          Mt 15,21-28        

Beeindruckend, dass so ein Text in den Evangelien steht. Er zeigt ja Jesus erstmal unsympathisch: Er hört nicht auf das Rufen der kanaanäischen Frau. Und dann bezeichnet er sich noch als Hund.
Das Evangelium spiegelt den Konflikt unter den ersten Christen: ist das Heil nur für die Juden? Oder für alle Menschen?  

Impulsgedanken

16.07.2017                          Ev Mt 13,18-23

Ein anschauliches Gleichnis, ganz aktuell. Es steht auch bei Mk und Lk. Der Samen ist das Wort Gottes, hier Wort vom Reich (Gottes) genannt. Samen: d.h. es muss erst aufgehen. Auch ein starkes Bild gegen billigen Bibel-Fundamentalismus:

Wie wir Ruhe finden

09.07.2017                          Röm 8,9.11-13  /  Ev Mt 11,25-30                                    

Unsere Bibel ist immer auch eine Offenbarung. In ihr können wir Lebens-Geheimnisse entdecken. Die Klugen und Weisen erkennen das nicht unbedingt, sondern die, die diese Offenbarung praktizieren.

Wir sind der Leib Christi

18.06.2017                          Mt 9,36-10,8                       

Fronleichnam – der lebendige Leib des Herrn. Wenn wir hier auf die Monstranz sehen, der Fuß ist ein Christophorus – ein Christus-Träger. Und die Mitte ist noch leer. So kennen wir das von uns selber: Nicht das Äußere, das Drumrum ist entscheidend, sondern die Mitte.  

Die dreieinige Beziehung leben

11.06.2017                          Ex 34, 4b.5-6.8-9 / Joh 3,16-18                    

Wenn Gott die Liebe ist, kann Gott nicht allein sein. Unser christliches Gottesbild ist Gemeinschaft und Beziehung.  Im Namen unseres Gottes Gewalt auszuüben bedeutet, Gottes Namen zu missbrauchen. Jesus ist gekommen aus Liebe zu uns, nicht um zu richten, sondern um zu retten. 

Geisterfüllt leben

04.06.2017                          Apg 2,1-11 /Joh 7,37-39                   

Wir sehen einen großen Unterschied zwischen den Jünger*innen vor und nach Pfingsten. Und wir dürfen uns fragen: in welcher Phase bewegen wir uns? Sind wir auch noch von Zweifeln und Kleinglauben gehemmt?  

 

„Ihr seid in mir, und ich bin in euch.“  Was wir vom Handy-Kabel lernen können

21.05.2017                          Apg 8,5-8.14-17 / Joh 14,15-21       

Wir feiern heute Erstkommunion. Es heißt Erstkommunion, weil es morgen die Zweitkommunion gibt, nächsten Sonntag hoffentlich die Drittkommunion usw.

 

Wie das Wort wirken und wachsen kann

14.05.2017                          Apg 6,1-7 /Joh 14,1-12   

In der Osterzeit hören wir fortlaufend aus der Apostelgeschichte, wie die ersten Christ*innen immer mehr werden. Überraschend: ohne Gebäude, in Verfolgungssituationen, und heute in der Lesung in Konflikten.   Eine Formulierung taucht immer wieder auf: „das Wort wächst und breitet sich aus.“

Impulsgedanken

30.04.2017                          Joh 21, 1- 14           

Es lohnt sich, in der Osterzeit alle Osterevangelien zu lesen. Sie zeigen beeindruckend die Entwicklung der ersten Jünger*innen durch Zweifel, Angst, Unglauben und Kleinglauben hin zu pfingstlichen geisterfüllten Menschen, durch die selber Zeichen und Wunder geschehen.

Wachsen im Glauben

Ostern 2017                          Mt 28,1-10         

Wie groß ist unser Osterglauben? Wir dürfen menschlich so sympathisch in den Osterevangelien lesen, wie schwer sich die Jünger*innen damit taten. Doch wir hören auch, wie Jesus ihren Kleinglauben tadelt und sie provoziert: „Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel  aufkommen?“

Wandlung (er)leben, den Neuen Bund (er)leben

13.04.2017                        1 Kor 11, 23-26 / Joh 13,1-15       

Jesus wurde von seinen Gegnern auch „Fresser und Säufer“ genannt, denn Jesus pflegte viele Mahlgemeinschaften. Er konnte sich auch wie bei Zachäus selber zum Essen einladen. Seinen Followers gab Er den Rat, auch die zum Essen einzuladen, die es Dir nicht vergelten können, z.B. Arme.

Impulsgedanken

19.02.2017                        Mt 5,38-48

Ist das nicht alles übertrieben? Kann man das leben? Damit Politik machen? Mahatma Gandhi hat die Bergpredigt immer bei sich getragen. Gerade diese Zeilen haben ihn inspiriert in seinem Einsatz für die Befreiung von der englischen Kolonialmacht.

Jesus möchte, dass wir groß werden im Reich Gottes

12.02.2017                        Sir 15,15-20      Mt 5, 17-37    

Mit Bibeltexten ist es wie mit der Musik: die Vorzeichen sind wichtig, sie bestimmen die Tonart. Die Vorzeichen und die Grundkoordinaten der Bibel sind, dass Gott die Liebe ist und das Heil aller Menschen will. .

Ausschnitte aus der Heiligen Messe zum Bibelsonntag

29.01.2017                        Mt 5, 1-12a  

Hörbeiträge bereitgestellt von Thorsten Steinhoff

Einführung zum Evangelium

Kalle Lenz SAC


Evangelium, Volxbibelfassung

Lissy Eichert UAC


Predigt

Kalle Lenz SAC


Credo – Hope of the world

Gitarre / Gesang: Lissy Eichert UAC
Orgel-Begl.: Th. Steinhoff

 

 

Als Apostel Jesu leben

22.01.2017                        Mt 4,12-23        

Heute begegnet uns die 1. Predigt Jesu, ganz kurz: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ Mit Himmelreich ist nicht einfach der jenseitige Himmel nach dem Tod gemeint, sondern das Reich Gottes, jetzt und hier. Wie wir im Vater unser beten: „Dein Reich komme“.

Impuls

15.01.2017                        Joh 1, 29-34         

Dieser kurze Text aus dem 1. Kapitel des Johannes-Evangeliums fasst das Geheimnis von Weihnachten und Jesus komprimiert zusammen. Er gipfelt in dem Zeugnis: Er ist der Sohn Gottes. Und der Text hebt 2 Dinge hervor: Jesus als Lamm Gottes und die Taufe mit dem Heiligen Geist.

Lernen, aus dem Geist zu leben und dem Geist zu folgen

08.01.2017                        Mt 3,13-17         

Die Taufe Jesu ist ein Einschnitt in seinem Leben: nach dieser Geisterfahrung tritt Er öffentlich auf. Er verbindet seine Lehren mit dem Zeugnis seiner Werke: Befreiungen und Heilungen. Taufen heißt tauchen, eintauchen in Gott.  

Weihnachten 2016

24.12.2016                          

Weihnachten 2016 – das 1. postfaktische Weihnachten. Weihnachten 2016 – Jesus hat 2,2 Milliarden follower. Sorgen wir dafür, dass es noch mehr werden.

Jesus die Regie übergeben

20.11.2016                        Lk 23,35-43     

Auf der Tafel über dem Kreuz steht: INRI.  Bei einer Kirchenführung fragte mich jemand: ist das der Sponsor? Nein, es ist die lateinische Abkürzung für Jesus Christus König der Juden.

Impulsgedanken

13.11.2016                        Mal 3,19-20b  / Ev Lk 21,5-19

Was für ein Text?! Jesus beschreibt drastisch realistisch, was es in der Welt tragicherweise auch gibt. Ja, und wir leben aktuell in einer gruseligen Weltsituation.

Umkehr und Erneuerung: die wahre Reformation

30.10.2016                        Weish 11,22-12,2 / Ev Lk 19,1-10
Oft sagen Christen, auch Ordensleute heute: wir wollen keinen bekehren. Das hört sich gut an, so tolerant und frei. Und in der Tat hat das Wort Bekehrung ein Geschmäckle.

Impulsgedanken

15.10.2016                        Ev Lk 18,1-8
Die letzte Frage Jesu fetzt: Ja, wir erleben schon, wie gering der Glauben oft ist. Und konkret:wie wenig oft gebetet wird.

Impulsgedanken

11.09.2016                        Ev Lk 15, 1- 10

Doch interessant, wer in die „Hauskirche“ zu Jesus kommt: Zöllner und Sünder. Die Vertreter der etablierten Religion können nur mosern. Und es gibt sogar was zu Essen…Das heißt: Jesus pflegt Gemeinschaft mit ihnen.

„Party mit Jesus“

28.08.2016                        Ev Lk 14, 1.7-14                                

Von seinen Gegnern wurde Jesus „Fresser und Säufer“ genannt, das macht ihn doch irgendwie sympathisch. Er wird zum Essen eingeladen, die Atmosphäre ist kühl. Man beobachtet ihn genau. Auch Jesus schaut sich die Situation genau an, und durchbricht dann jede Etikette.

„Nur eines ist not-wendig“

17.07.2016                        Kol 1,24-28 / Lk 10,38-42                             

Viele ärgern sich über dieses Evangelium. Da nimmt Martha Jesus freundlich auf und mach sich viele Mühe und bekommt dann noch so eine Kritik. Nun, man kann jede Bibelstelle falsch verstehen, wenn man sie nur isoliert betrachtet. Nein: jede Bibelstelle ist wie ein Puzzleteil und erst im Gesamtbild erfassen wir das Ganze.

Für wen halten mich die Leute eigentlich?

19.06.2016                      Sacharja 12,10–11; 13,1                             

Die Antwort auf diese Frage Jesu an uns ist relativ einfach: Schau hin! Was siehst Du?
Was siehst Du, wenn Du in das Wort Gottes schaust?
Was zeigt sich im Blick auf die Geschichte des Volkes Israel?
Was zeigt die aktuelle Geschichte?
Wie schaust Du auf die Fragen Deines Lebens?

Die ganze Predigt als .pdf

 

In tiefere Berührung kommen

12.06.2016                     Gal 2, 16.19-21 / Lk 7,36-8,3                              

Was würde eigentlich passieren, wenn Jesus heute in unsere Gemeinde kommen würde? Schon rein äußerlich, wie manche sich ihn vorstellen mit langen Haaren und Bart, und vermutlich vom Straßenstaub gekennzeichnet als Wanderprediger.  Na und wenn er wie gewohnt Kranke heilen und Dämonen austreiben möchte?

 

Verwandlung

29.05.2016                     Lk 9,11b-17                     

Die Monstranz zeigt, worauf es ankommt. Nicht das vergoldete Äußere ist wichtig, sondern die Mitte. Leider schauen viele auf das Äußere, und bei vielen ist die Mitte leer. Das beklagen ja auch so viele: sie fühlen sich so leer. Diese Leere will gefüllt werden mit Jesus Christus. Dafür gilt es, Ihn immer wieder neu aufzunehmen. Das vollziehen wir z.B. mit jeder Kommunion.

Pfingsten 2016: Der Heilige Geist bringt die Liebe Gottes

Sie müssen jetzt tapfer sein. Was wir heute feiern ist ein Traditionsbruch. Weiterlesen…

Christus in mir

08.05.2016                     Apg 7,55-60 / Joh 17,20-26                 

Wir feiern unsere kirchlichen Feste wie Himmelfahrt und Pfingsten ja nicht aus Erinnerungsgründen, sondern damit der Inhalt heute unter uns geschieht. Jesus will uns mit Feuer und Heiligem Geist taufen. Er will, dass Sein Geist in uns Raum bekommt, damit wir Christus in seiner Vollgestalt darstellen. Unsere Berufung: „ein 2. Christus zu werden“, sagt Vinzenz Pallotti.

Die Seinen hören auf seine Stimme

17.04.2016                     Apg 13,14.43b-52 / Joh 10,27-30          
An diesem Sonntag beten wir um geistliche Berufungen. Wir können in der Lesung staunen, wie die ersten Christ*innen ihr Leben in den Dienst für das Reich Gottes stellten. Ja, wir alle sind berufen, dort wo wir sind, wo wir wohnen, arbeiten, die Freizeit verbringen, Apostel – Boten Gottes zu sein.

Die Liebe als Erkennungszeichen

24.04.2016                     Apg 14,21b-27 / Joh 13,31-33a.34-35             

„Daran sollen all erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“Puh – da ist die Christenheit gespalten, und in vielen Gemeinden wird gestritten. Na, und privat und in der Verwandtschaft kann man ja auch oft einiges erleben….

Impulsgedanken

10.04.2016                     Joh 21,1-19
Die Osterevangelien beschreiben sehr menschenfreundlich, wie die Jünger*innen sich schwertun mit dem Osterglauben und von Jesus schrittweise weitergeführt werden von Kleinglauben und Zweifel hin zur echten Jesus-Nachfolge.

Die Kraft des Kreuzes – unser Glaube soll sich auf den Erweis von Geist und Kraft gründen

26.03.2016                     Lk 24,1-12

Sympathisch, wie die Osterevangelien die Glaubensschwierigkeiten und die Zweifel der ersten Jünger*innen beschreibt. Heute halten sie das Gerede der Frauen für Geschwätz und Petrus war nur verwundert.

„Es ist genug da, gebt Ihnen zu essen.“

24.03.2016                           Joh 13,1-15

Ein Zeugnis einer Missionarin in Mozambik hat mir das Geheimnis dieser heiligen Tage tiefer erschlossen. Sie arbeitet dort, um Kindern von der Straße ein zu Hause zu geben. Doch nach einigen Jahren war sie k.o. Sie betete zu Gott, dass sie gehen will.

 

Impulsgedanken

13.03.2016                            Joh 8,1-11

Dieses Ev passt wunderbar in das Jahr der Barmherzigkeit. Es offenbart, wie schräg es ist, wenn Männer einseitig eine Frau verurteilen. Es zeigt, welchen Herausforderungen Jesus ständig begegnet, weil man Ihn auf die Probe stellt mit dem Ziel Ihn zu verklagen.

 

Bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen

28.02.2016                            1 Kor 10,1-6.10-12 / Lk 13,1-9         

Als wir im Pfarrgemeinderat letzten Dienstag dieses Ev teilten, meinten mehrere: O, Jesus ist hier aber voll hart. Ja, Bibelstellen können uns sogar runterziehen, wenn wir nicht –wie in der Musik- die Vor-Zeichen beachten: Gott ist die Liebe, und Gott ist barmherzig.

Impulsgedanken „Menschenfischer“

07.02.2016                             1 Kor 15,1-11 / Lk 5,1-11

Der heutige Predigtsplitter ist den Impulsen unserer Hauskirchen entnommen.
„Menschenfischer“ – wir tun uns verständlicherweise schwer mit dem Wort.Natürlich ist es ein Wortspiel: vom Fischer zum Menschenfischer. Es geht inunserem Glauben immer um Menschen, nicht einfach um Prinzipien.

Mit und aus dem „Wort“ leben

31.01.16                                   Jer 1,4-5.17-19 / Lk 4,21-30                                                                      

Der letzte Sonntag im Januar heißt immer Bibelsonntag. Früher war es Katholiken untersagt, in der Bibel zu lesen, aus Angst vor Missbrauch. Nun, wie Heilige Bücher instrumentalisiert werden können, erleben wir.  

Impulsgedanken

17.1. 2016                                1 Kor 12,4-11 Joh 2,1-11

Der heutige Predigtsplitter ist dem Impuls unserer Hauskirchen entnommen:

Mit dem letzten Satz finden wir den Zielsatz: Jesus will seine Herrlichkeit offenbaren, damit seine Jünger an Ihn glauben. Darum dürfen wir vertrauen, dass Er auch heute unter uns Zeichen wirken will, damit wir stärker glauben lernen. Wie kommen wir zu solchen Zeichen? Nun, mit einem Problem (hier kein Wein mehr) wie Maria zu Jesus kommen und sich nicht gleich abwimmeln lassen. Sondern: Was Er uns sagt, das tun!!! Auch wenn es bekloppt erscheint, wie 6 Wasserkrüge mit Wasser zu füllen und zum Kosten dem Verantwortlichen zu bringen…dazu gehört Glaubensmut, Glaubensrisiko. Ja, und wie wissen wir heute, was Er uns sagt? Nun, die ganze Bibel ist voller Verheißungen und auch klarer Handlungsanweisungen. Es gilt, sie einfach auf unsere Themen und Probleme anzuwenden und auszuprobieren. Gefragt ist also nicht ein theoretisches Diskutieren, sondern ein praktisches Experimentieren. Vorschlag: einfach mal aus dem Antwortpsalm von diesem Sonntag Ps 96, 2 bis zum nächsten Treffen testen: „Singt dem Herrn und preist seinen Namen, verkündet sein Heil von Tag zu Tag“. Also Gott singend und lobend durch den Tag zu gehen (auch wenn es einem gar nicht danach ist) und sein Heil proklamieren…also nicht unsere Ängste und Sorgen und Befürchtungen verkünden, sondern Gottes Heil, Gottes Möglichkeiten, Gottes Segen. Bin sicher, dass viele beim nächsten Treffen Überraschendes zu erzählen haben…

Impulsfragen 1)
Was hindert mich daran, mit einem konkreten Problem zu Jesus zu gehen? 2) „Was Er euch sagt, das tut!“
Wo habe ich schon Zeichen erlebt, weil ich einfach mal ein konkretes Wort aus der Bibel zu leben versuche?

Die Hl. 3 Könige locken uns aus der Mittelmäßigkeit in das Abenteuer Gottes

06.01.16                                   Eph 3,2-3a.5-6 / Mt 2,1-12                                                          

Welch eine symbolträchtige Geschichte: die 3 Magier, wie es im griechischen Urtext heißt, stehen für die 3 damals bekannten Kontinente Asien, Afrika und Europa. Ein Magier kann verzaubern, verwandeln. Kein Wunder, dass daraus Könige wurden, denn mit Machtsymbolen kennt sich die Kirche leider oft besser aus als mit Verwandlungskünsten.

Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind immer persönlich

03.01.16                                   Eph 1,3-6.15-18 / Joh 1,1-5.9-14                                                      

Und? Was haben sie von Gott zu Weihnachten bekommen? Na – und was haben Sie Jesus geschenkt?

In der Lesung stehen tolle Geschenke: „mit allem Segen seines Geistes“, „Gnade – er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn“, „Geist der Weisheit und Offenbarung“, „welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt“.

Mit Gottes Verheißungen ins Neue Jahr

31.12.15                                   Num 6,22-27 / Lk 2,16-21                                                 

Für das Neue Jahr nehmen sich viele etwas vor: abnehmen, mehr Sport, mehr Zeit für die Freunde usw. Doch vielleicht stimmt das alte Sprichwort: „Der Weg zur Hölle ist mit 1000 Vorsätzen gepflastert.“  

Die neue Familie Jesu

27.12.15                                   Sir 3,2-6.12-14 / Lk 2,41-52                                            

Wenn wir heute eine Figur noch in die Krippe stellen wollen, könnten wir Harald Schmidt nehmen, der seine neue Rolle im Tatort so definiert: Gab es noch nie im Tatort – heterosexueller Mann, treuer Familienvater und katholisch.

2. Weihnachtsfeiertag – Stephanus lebt das Christus-Geheimnis und ist so Vorbild für uns

26.12.15                                   Apg 6,8-10; 7, 54-60 / Mt 10, 17-22                                   

Wenn wir auf die Krippe hier schauen, könnte man fast denken, da fehlt jemand: Helene Fischer….kleiner Scherz …aber heute kommt wirklich eine neue Figur: der Hl. Stephanus.

Heilige Nacht 2015       Statio

24.12.15                                                                       

Weihnachten 2015 – ein Wetter wie zu Ostern.

Weihnachten 2015 – in Bethlehem war auch heute wieder Gewalt.

Weihnachten 2015 – das Lageso hat einige Tage zu – ist das vielleicht eine Lösung?

Heilige Nacht 2015       Die Fleischwerdung Gottes heute durch uns

24.12.15                                   Jes 9,1-6 / Lk 2,1-14                                      

Wir alle leben in vielen Bedrängnissen. Doch kein Grund an Gott zu zweifeln, denn Herbergssuche, Flucht nach Ägypten, Kindermord : Maria und Joseph sind treu ihren Weg mit Gott weiter gegangen, und das „Wunder Jesus“ konnte geschehen.

4. Advent – Wie das Wort Gottes heute Fleisch werden kann

20.12.15                                   Hebr 10,5-10 / Lk 1, 39-45                                    

Advent – Die Ankunft Gottes in unser Leben. Weihnachten – die Inkarnation des Wortes Gottes. Wie können wir das heute erleben – inmitten aller Bedrängnisse dieses Lebens?

3. Advent Gaudete – Freuet euch

13.12.15                                   Phil 4,4-7          Lk 3,10-18                              

Der heutige Predigtsplitter ist dem Impuls unserer Hauskirchen entnommen:

Die Frage “Was sollen wir tun?“ bewegt uns oft. Die Antwort ist nicht immer leicht, doch wir können staunen, welch konkrete Antworten Johannes gibt.

Kopf hoch mitten im Chaos

15.11.15                        Hebr. 10,11—14.18 / Mk 13, 24-32                                 

Der heutige Predigtsplitter ist dem Impuls unserer Hauskirchen entnommen:

Am Ende des Kirchenjahres und zu Beginn des neuen, also am Anfang des Advents, begegnen uns in den Evangelien sogenannte „apokalyptische Texte“.
Apokalypse bedeutet Offenbarung, und diese Texte beziehen sich meist auf die Endzeit.  

Jesus ist da zu retten, nicht zu richten… und wir?

08.11.15                        1 Kön 17, 10-16 / Mk 12, 38-44                      

Immer wieder können wir staunen, welch guter Beobachter Jesus ist. Er durchschaut auch die Scheinheiligkeit und Heuchelei des religiösen Establishments und zeigt einen Blick gerade für die, die andere gerne übersehen, hier die Witwe.

Verkündet sein Heil von Tag zu Tag

25.10.15                        Jer 31, 7-9 / Mk 10, 46-52               

„Verkündet sein Heil von Tag zu Tag“, dieses Psalmwort steht diesmal über den Weltmissionssonntag. Haben Sie gestern sein Heil verkündet? Zumindest vorgestern? Hm…Sind Sie bereit, es heute und morgen zu versuchen?

Wie können wir Versuchungen überwinden?

18.10.15                        Hebr 4,14-16 / Mk 10, 35-45         

In der Lesung heißt es, dass Jesus in allem versucht wurde….so dass Er mitfühlen kann mit unserer Schwäche.
Die Bibel kennt 3 Grund-Versuchungen, denen wir jeden Tag begegnen: gelten wollen, genießen wollen, haben wollen; auch genannt : Augenlust, Fleischeslust und Hoffart des Lebens.  

11.10.2015

(Weisheit 7,7-11 / Ev: Mk 10, 17-30)

Heute ist der Predigtsplitter aus unserem Impuls für unsere Hauskirchen genommen.
Dieses Evangelium halte ich für uns, die wir alle ja mit Jesus irgendwie unterwegs sind, für sehr bedeutsam. Es ist die Frage, auf welchem Niveau wir als Christen leben wollen, und ob wir wirklich bereit sind, im Glauben zu wachsen.

Göttliche Gedanken denken lernen, göttliche Wege suchen  

13.09.15                        (Jak 2,14-18 / Ev Mk 8,27-35   )     

Ein Glaube ohne Werke ist tot, schreibt Jakobus. Ich kann nicht zu einem Armen sagen „geh in Frieden“, und gebe ihm nicht, was er braucht. Ja so aktualisiert dies Papst Franziskus: Jede Gemeinde und jede geistliche Gemeinschaft soll zumindest eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen.

Predigt zum 22. Sonntag im Jahreskreis 

30.08.15                        (Ev Mk 7,1-8. 14-15 21-23)     

Der heutige Predigtsplitter ist dem Impuls der Hauskirchen zu diesem Evangelium entnommen. In diesem Text hinterfragt einerseits Jesus unsere Religiösität, und dann konfrontiert Er unsere menschlichen Schattenseiten, was da von innen so alles rauskommen kann.

Predigt zum 16. Sonntag im Jahreskreis 

19.07.15                        (B, Jer 23, 1-6)     

Wenn es Ihnen wie mir geht, dann sind Sie vielleicht von den zahlreichen Schafsgeschichten, Schafsbildern und Schafsvergleichen, die sich in der Heiligen Schrift finden, manchmal etwas genervt, wenn nicht gar ein wenig beleidigt.

Impulsgedanken

 12.7. 2015                       Mk 6,7-13

 Die Variante mit den 72 anderen aus Lk 10,1-9 experimentieren Micha Lück und ich ja diesen Sommer (s. Anlage – also wer sich noch berufen fühlt?).

In und mit Jesus geschieht neue Schöpfung

21.06.15                        2 Kor 5,14-17 / Mk 4,35-41      

Wer kennt das nicht: So ein plötzlicher Wirbelsturm mitten im Alltag, das Wasser steigt langsam bis zum Hals…und man denkt voller Panik? Wo ist denn Gott? Pennt der?

Göttliche Samenkörner einsetzen

14.06.15                         2 Kor 5,6-10 /Mk 4, 26-34  

Jesus benutzt gerne Gleichnisse und Bilder, und die meisten haben etwas mit Wachsen zu tun. Heute richtige Mutmacher: ein kleines unscheinbares Korn, daraus kann Großes entstehen.

Willen Gottes: Vom Kopfkino zum befreienden Leben

06.06.15                          2 Kor 4,13-5,1 Mk 3,20-35

Der heutige Predigtsplitter ist dem Impuls unserer Hauskirchen entnommen. Jesus ging in ein Haus…ja Hauskirche. So viele Leute, Jesus und seine Jünger kamen nicht mal zum Essen. Seine Angehörigen, Maria ist dabei, halten ihn für durchgeknallt.

Zusammen sind wir stark

30.05.15         Mt 28,16-20

Zusammen sind wir stark, so lautet das Motto unserer Erstkommunion. Ja, Kommunion heißt Gemeinschaft, und unser Gott ist in sich selber Gemeinschaft und Beziehung, denn Gott ist ja die Liebe…und Liebe ist nie allein.

Der Hl. Geist ist unser Plus

24.05.15         Apg 2,1-11 / Joh 20,19-23  

Das NT kennt so Ausdrücke wie „vom Geist erfüllt“, „voll des Hl. Geistes“. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass bei uns allen da noch Luft (Geist) nach oben ist. Sogar bei den Jüngern: 3 Jahre mit Jesus zusammen, 40 Tage lang Ostererfahrungen gesammelt und dennoch sagt Jesus: „Wartet, bis Ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet“. 

Ein Glaube, der durch Zeichen bekräftigt wird

14.05.15          Apg 1,1-11  Mk 16,15-20

Der Predigtsplitter ist dem Impuls für unsere Hauskirchen entnommen. Ja wir leben zwischen Christi Himmelfahrt und Wiederkunft. Lustig, wäre Jesus mit Lichtgeschwindigkeit losgeflogen, wäre er heute noch nicht am Ende des Kosmos…wobei wir gar nicht wissen, wo das eigentlich ist.

Loslassen und Zulassen

10.05.15          Apg 10, 25f; 34f; 44-48    Joh 15, 9-17

In der Musik geben ja die Vor-Zeichen die Tonart an.
Heute möchte ich die Bibelstellen einfach deuten unter den Vor-Zeichen „Zulassen und Loslassen“.

In der Lesung ist ja das Verrückte, nicht nur dass die Heiden den Hl. Geistüberhaupt empfangen, das war schon schwer zu verstehen für die Judenchristen, sondern sogar schon vor der Taufe…puh..der Geist weht, wo Er will…

Zeugen Jesu sein

19.04.15          Apg 3,12a13-15.17-19 / Lk 24,35-48                   

Die Osterevangelien und die Apostelgeschichte lohnen sich, sie in dieser Osterzeit auch privat zu lesen und zu betrachten. Wunderbar beschreiben sie, wie aus Angsthasen Osterhasen werden. Der Prozess, wie durch Zweifel und Unglauben hindurch sie dran bleiben, bis sie wirklich mit der Kraft des Hl. Geistes erfüllt sind.

Der Auferstandene begegnet uns im Lebendigen Wort

12.04.15          Apg 4,32-35 / Joh 20,19-31        

Immer wieder fragen Menschen, wie kann ich heute österliche Erfahrungen mit Jesus machen? Eine Möglichkeit ist, Ihn durch Worte der Bibel zu mir sprechen zu lassen. Denn Jesus ist in der Tat das Mensch und Fleisch gewordene Wort Gottes und will heute in und durch uns Fleisch werden in dieser Welt. Darum bietet sich an, jetzt in der Osterzeit täglich in den Osterevangelien und in der Apostelgeschichte zu lesen.

Ostern 2015 – ressurectio continua 1 Auferstehung in Jetzt-Zeit
„Es muss schön sein, glauben zu können.“

Persönlich hat mich ein Bekenntnis des Schriftstellers Michel Houellebecqs, Autor des Romans „Die Unterwerfung“ getroffen, ja sehr getroffen. „Es muss schön sein, glauben zu können.“. Er selbst sei aber „metaphysisch obdachlos“. Predigtfortsetzung als pdf.

Wie Erlösung praktisch zum Wirken kommt

03.04.15 (Karfreitag)         Jes 52, 13-53,12 / Hebr 4, 14-16; 5, 7-9 / Joh 18,1-19, 42        

Viele fragen sich, wieso der Kreuzestod Jesu erlösend für uns Menschen sein soll. In der Tat, werden wir diese Frage weniger im Kopf beantworten können, sondern indem wir uns konkret darauf einlassen.   Nach den Aussagen unserer Bibel bewirkt die Hingabe Jesu für uns Sündenvergebung, Heilung und den Zugang zum Ewigen Leben.

Den neuen Bund leben

02.04.15 (Gründonnerstag)         Ex 12, 1-8.11-14 / Joh 13,1-15                                                 

Fußwaschung, Abendmahl, morgen Kreuzverehrung: Ich war positiv verwundert, wie ein freikirchlicher Verein für Glaube und Heilung dies täglich praktiziert. Täglich Abendmahl ist bei evangelischen Christ*innen eher ungewöhnlich: Sie machen es, weil sie jeden Tag sich füllen lassen wollen mit dem Leben Jesu.

Das Geheimnis des Weizenkornes

22.03.15          Hebr. 5, 7-9 / Joh 12, 20-33                                               

Am 5. Fastensonntag begehen wir immer unsere Misereor-Aktion, diesmal für das Schwerpunktland Philippinen. Misereor heißt: Ich erbarme mich…und das sagt Gott in der Bibel. Und als seine Nachfolger*innen sollten wir auch Menschen sein, die sich erbarmen. Die also konkret teilen und geben.

Laetare – Freue Dich

15.03.15          Joh 3, 14-21                                               

Der heutige Splitter ist dem Impuls für unsere Hauskirchen entnommen.

Welch ein positives Gottesbild! Nicht richten, retten! Gott hat uns Jesus aus Liebe geschenkt mit dem Ziel: ewiges Leben!

Die Freude an Gott ist unsere Kraft

08.03.15          Ex 20, 1-17 / Joh 2, 13-25                                            

Diese Fastenzeit steht ja für uns unter dem Leitgedanken, sich vom Geist treiben zu lassen zu einer neuen Lust am Herrn und einer tieferen Gotteserkenntnis. Wie passen dazu die Tempelreinigung und die 10 Gebote?

Fasten heißt umkehren zu einem erneuerten Leben

22.02.15          Mk 1,12-15                                         

Der heutige Splitter ist dem Impuls für unsere Hauskirchen entnommen
So kurz das Evangelium, so voll ist es und hat 2 unterschiedliche Teile: die Versuchung Jesu und sein 1. öffentliches Auftreten.

Schritte zur Heilung

15.02.15             1 Kor 10,31-11,1 / Mk 1,40-45                                  


Liebe Freunde, liebe Feinde,
liebe närrische Gemeinde.

Ja Jesus ist ein Genie,
welch eine Werbestrategie.

Welches Gottesbild hast du?

25.01.15           1 Kor 7, 29-31 / Mk 1, 14-20                                       

Der letzte Sonntag im Januar ist immer auch Bibel-Sonntag, und wir feiern ja den Gedenktag unseres Gründers Vinzenz Pallotti nach. Schon stark, der Todestag eines Heiligen ist meist sein Gedenktag, weil es der Geburtstag in den Himmel ist. Da drückt sich Glauben aus.  

Was willst Du? Zurück geben!

18.01.15

Was wollt Ihr? … wie oft dreht Jesus sich um und stellt genau diese Frage!
Beispielsweise in der Begegnung mit dem blinden Bettler Bartimäus. Er schreit hinter Jesus her „Sohn Davids, JESUS, hab Erbarmen mit mir!“ –
– und obwohl Jesus ja ganz offensichtlich sieht, worum es geht, fragt er: „Was soll ich dir tun?“

Die gesamte Predigt als .pdf hier.

Von welchem Geist lassen wir uns treiben?

11.01.15           Jes 42, 5a1-4.2-6 / Mk 1,7-11                               

Wir alle sind betroffen und geschockt durch die Terroranschläge. Das hat weniger mit dem Islam zu tun, sondern mit Hass. Hätten die Menschen wirklich Allah (Gott) in ihrem Herzen, würden sie so etwas nie tun. Doch fragen wir uns für unseren Alltag: von welchem Geist lassen wir uns leiten?

Gott spricht mit uns

06.01.15           Eph 3, 2-3a5-6 / Mt 2,1-12              

In der Weihnachtszeit feiern wir das menschgewordene Wort Gottes. Gott ist das Wort (logos – Geist, Sinn), durch das alles geworden ist. In Ihm ist das Leben und das Licht der Menschen.
Die 3 Weisen haben dies Licht gesucht. Stark, wie sie der Sehnsucht ihres Herzens folgen und den Mut haben, aufzubrechen und sich auf einen langen Weg machen.  

Sich beschneiden lassen, um mehr Früchte zu bringen

31.12.14           Num 6,22-27 / Lk 2,16-21    

Als ich im inneren Dialog fragte, worüber die Silvesterpredigt gehen soll, kam überraschend das Wort: Beschneidung. Als ich darüber betete, kamen Impulse, was dies heute für uns bedeuten kann. Jesus wurde am 8. Tag beschnitten, die Beschneidung war das Bundeszeichen, das man zu Gott gehört.  

Fest der Hl. Familie

28.12.14            Kol 3, 12-17 Die Krippe als Familienaufstellung
Lk 2,22.39f. Die Bibel als Familienbuch

Tja, die Krippe ist eine interessante Familienaufstellung. Als Ochs, Esel oder Schaf erkennt man sich schnell mal wieder…noch schneller manchmal andere. Von Maria können wir lernen, alles im Herzen zu bewegen. Von Joseph, auf seine Träume zu achten. Als Mann Verantwortung zu übernehmen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Was macht den Mann zum Mann?

Gott will Gemeinschaft

24.12.14

Warum ist Gott eigentlich Mensch geworden?

Unser christliches Gottesbild sagt, dass Gott die Liebe ist. Liebe ist nie gern allein, liebt immer ein Du und will zum großen Wir. In der ganzen hebräischen Bibel (AT) kommt dies zum Ausdruck: Ich will euer Gott sein, Ihr mein Volk. Aber das ist oft gescheitert. Die Israeliten kehrten Gott oft den Rücken. Ein Theologe drückt es treffend so aus: Gott will Gemeinschaft, die Menschen wollen Gesetze und Rituale….

Aus der Statio der Christmette:

Weihnachten 2014 – wir sind immer noch Weltmeister.
Weihnachten 2014 – diesmal ohne Bischof in Berlin – geht irgendwie auch. Aber auf den aktuellen Papst wollen wir nicht verzichten.

Die Freude an Gott ist unsere Kraft 

14.12.14            1 Thess 5,16-24   /  Joh 1,6-8.19-28

Johannes weiß, wer er ist und wer er nicht ist. Er ist der Rufer in der Wüste, aber nicht der Erlöser. Auch für uns ist gut, wenn wir wissen, wer wir sind und wer wir nicht sind. Ich bin nicht nur ein höher entwickeltes Tier, das bin ich auch, aber ich bin auch ein Kind Gottes….und ich sage auch gern: ein Gottesfreund. Persönlich gern: ein Gottes Clown.

Wach sein gegen Versuchungen 

30.11.14            Mk 13, 24-37                       

Die Botschaft Jesu ist klar: Seid wachsam. Er spricht von großer Not, Vergänglichkeiten und Erschütterungen –alles, was wir aus dem Leben und den Nachrichten kennen, und fordert auf: seid wachsam.

Ein Königreich der anderen Art

23.11.14            Ez 34, 11-12.15-17 / Ev Mt 25, 31-46                

Ein König lebt in einem Palast und trägt eine goldene Krone…Jesus kam in einen Stall auf die Welt, hatte in seinem öffentlichen Leben keinen Platz, wo Er sein Haupt hinlegen konnte und trug nur eine Dornenkrone. Jesus ist anders….einige Vertreter der Kirche leben dagegen wirklich wie Fürsten.

Wachse mit deinen Talenten

16.11.14            1 Thess 5,1-6 / Mt 25,14-30     

Reich Gottes Gleichnisse sind fast immer Wachstums-Gleichnisse. Das Gleichnis mit den Talenten könnte man ohne Reich Gottes leicht kapitalistisch missverstehen. „Wer hat, dem wird gegeben.“ Was meint Reich Gottes? Dass Gottes Willen wirklich geschehen darf, wie wir beten: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“

Tempelreinigung heute

09.11.14            1 Kor 3,9c-11.16f / Joh 2, 13-22    

Ein geschichtsträchtiges Datum. In der Reichspogromnacht wurden die Synagogen angezündet und kurze Zeit später die lebendigen Steine, die Juden vergast. Vielleicht gibt es ja einen geistigen Zusammenhang, dass 51 Jahre nach dieser schweren Schuld das Leid des geteilten Landes wie durch ein Wunder aufgehoben wurde und die Mauer aufging. 

„Wandle vor mir und sei ganz“

01.11.14            1 Joh 3,1-3  /   Mt 5, 1-12

So spricht Gott zu Abraham. Ganze, heile Menschen werden. Also nicht nur älter…und vielleicht bitterer, frustrierter, sondern wirklich heil-iger. Das ist unser „Jünger-Werden-Programm“. „Ganz ganz“ sozusagen, würde Johannes Hartl sagen.

Verkündigung mit Macht und Hl. Geist und voller Gewissheit

19.10.14            Mt 22, 15-21  / 1 Thess 1,1-5b
„Das Werk eures Glaubens, die Opferbereitschaft eurer Liebe, die Standhaftigkeit eurer Hoffnung“                                                

Unser menschliches Leben ist voller Bedrängnisse. Aktuell ganz grausam: Ebola, Terror und Krieg und die Flüchtlingsdramen. Jesus im Evangelium wird eine Falle gestellt, mit der er später bei seiner Verhaftung konfrontiert wird. Paulus erlebt ständig Widerstände bis hin zu Misshandlungen.

Es lohnt sich, göttliche Einladungen anzunehmen

12.10.14            Phil 4,12-14.19-20 / Mt 22, 1-10                                                        

Verrückt: Es wird zur Hochzeit geladen – und keinen interessiert es.

Nun: das Bild der Hochzeit zeigt, dass Gott Liebe ist. Mehr noch, wie die Mystiker*innen betonen: Gott will mit uns die innere Vereinigung. Vinzenz Pallotti konnte den Tag nennen, als er das erlebt hatte.