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4 Dimensionen einer Kirche im sozialen Brennpunkt:
- Mystik / Verkündigung
– Spiritualität / Liturgie
– Politik / Diakonie
– Geschwisterlichkeit / Gemeindeaufbau
Verbindung zwischen traditioneller Gemeindeseelsorge und kirchenfernen Randgruppen; Gemeindearbeit / Pastoraler Raum „Katholische Kirche Nord-Neukölln“ als Basis mit übergemeindlichen Projekten;
pastorales Ziel: gelebtes Gleichgewicht aller 4 Dimensionen! |
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| Konkrete Beispiele für: |
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| Politik / Diakonie |
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- Besuch von Obdachlosen am Bahnhof (wöchentlich durch Pallottinische Gemeinschaft und Freiwillige)
- Café Platte – Begegnungsnachmittag mit Gästen von der Straße (letzten Sonntag im Monat in St. Christophorus)
- Nacht–Café / Wärmestube / Abendcafé für Obdachlose (wöchentlich freitags im Winter in St. Richard)
- Frühstückscafé mit warmen Essen (wöchentlich samstags in St. Eduard)
- Kleiderkammer für arme und obdachlose Menschen in St. Clara
- Kirchenasyl / Forum Asyl mit St. Christophorus (Migration, Flüchtlinge, Zusammenleben mit verschiedenen Kulturen als Chance)
- Härtefallkommission / Pax Christi Härtefall-Beratung / Bündnis gegen Gewalt und Ausländerfeiendlichkeit (Vertretung durch Peter Becker)
- „Pallotti-Mobil“ (Projektleitung Br. Schneider SAC, Detlef Reinke) – “Bedürftige helfen Bedürftigen“ – Initiative der Pallottinischen Gemeinschaft - „Pallotti-Mobil“ wirkt in Zusammenarbeit mit Bezirksämtern, Zufluchtswohnungen für Frauen, Hilfeeinrichtungen für ehemals Wohnungslose Menschen und Sozialeinrichtungen
- Quartiersmanagement, Kiezseelsorge. Jugendhilfeausschuss, Kiez Ökumene
- „Schule des Friedens“ – Hausaufgabenhilfe in St. Christophorus durch Gemeinschaft Sant` Egidio
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| Spiritualität / Liturgie |
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- Glaubenskurse
- „Offene Kirche“ mit Stille und meditativer Musik
- Meditation im Alltag / Exerzitien im Alltag (mittwochs 18:30-19:30 Uhr in St. Christophorus)
- Förderung verschiedener Gottesdienstformen (Rosenkranz, Vesper, Kids-Kirche, Kleinkinder-Godi; Familiengottesdienste, Agapé, Pilgern, Taizé Gebet, Interreligiöses Gebet, ...)
- „Deutendes Begleiten“ - Möglichkeit für seelsorgliche Gespräche und geistliche Begleitung
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| Mystik / Verkündigung |
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- im Alltag ganz praktisch Gott aufspüren
- Kreatives Zuhören „Gott was willst Du, das ich tue?“ / Unterscheidung der Geister / deutendes Begleiten
- Dienst für Obdachlose, Flüchtlinge und Arme als „Gottesdienst mit den Händen“
- Sich „in Gottesgefahr“ begeben (Zulehner): Menschen neu begeistern - neue Menschen gewinnen
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| Geschwisterlichkeit / Gemeindeaufbau |
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- Kultur der Lebensfreude und Zusage Gottes (z.B. Gospel, Theater, Kleinkunst, internationales Essen, Karneval, ...)
- Praxis der kleinen Schritte / Experimente wagen (in Absprache mit jenen, die es betrifft)
- Auftragsorientierte Ausrichtung der Gremien im Sinne der Zielrichtung von Mt 6,33
- Der Zehnte für die Dritte Welt
- Gemeinde-Gruppen-Treffen (Vernetzung von VertreterInnen der Gruppen an der Basis: Motivation und Impulse zur Weiterentwicklung der Gruppen)
- Treffen der Germien-VertreterInnen
- Treffen der Hauptamtlichen in der Seelsorge als sog. „Nordlichter“
- Glaube in Gemeinschaft und in Hingabe leben (Fam.godi-Vorbereitungskreis, Familienkreise, Hauskreise, Movimento Pallotti, , Jugendstil, 30ger...)
- Kooperative Pastoral (Arbeit in Seelsorgeteams, Konsensentscheidungen; Zusammenarbeit der Gremien und Gruppen der Gemeinde / des Pastoralen Raumes in Transparenz und Rücksprache; Synergieeffekte, „Win-Win-Beziehungen“, ...)
- Seniorenheim St. Richard
- Kindertagesstätten Nord-Neuköllns in St. Richard – St. Clara – St. Christophorus als lebendiger Teil einer „Kirche im sozialen Brennpunkt“
Viele Projekte umfassen gleichzeitig alle vier Dimensionen. Übergemeindliche Projekte leben von ehrenamtlicher Arbeit und Spenden (keine Kirchengelder!). |
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Herausforderungen einer Kirche im sozialen Brennpunkt Nord-Neuköllns:
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Hohe Fluktuation von Menschen (etwa alle 3 – 5 Jahre neue Umzüge) und kleinen Projekten (Bar, Pub, Kleinatelliers, Kindertstuben, ...) – Verbindlichkeit in regelmäßigen Diensten - Auf´s und Ab’s in Gruppen – im Stadtvergleich geringe Gottesdienstteilnahme mit ca 5 % - Reibungsverluste beim Einüben von Transparenz und Absprache – ehrenamtliches Sauberhalten der Räume bei großem Durchlauf – Standartkonflikte („Zickenalarm“, verletzte Eitelkeiten, Unsensibilitäten, Generationenkonflikte, Beharrungsvermögen,...) – wachsende Arbeitslosigkeit (jede/r Dritte) - größte Hartz VI-Dichte in Deutschland - mangelnde berufliche Perspektiven für Jugendliche – hoher Ausländeranteil – Stress und Müll auf der Straße – wenig Geld
- Stellen schaffen über Spenden (Projekt Zukunft) - ...
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| Jesus in the breadline by Fritz Eichenberger |
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Was Ihr dem Geringsten getan habt…
„Christusschau“:
Hunger und Durst als Anknüpfungspunkte für Offenbarungsgeschehen – Jesus hungert, dürstet, spricht Worte der Freundschaft, vergießt Tränen, wäscht seinen Jüngern die Füße - tiefere Bedeutung: wie eine Linse sammelt sich alles Licht auf den Brennpunkt:
Christus.... |
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