Eine Kirchengemeinde

im sozialen Brennpunkt Berlins

braucht Ihre Hilfe!

Sehr geehrte Damen und Herren!

St. Christophorus liegt mittendrin im Neuköllner Reuterkiez, einem sozialen Brennpunkt mit 30% Arbeitslosigkeit und 40% Ausländeranteil. Den sich daraus ergebenden Problemen haben wir in den vergangenen elf Jahren unser Engagement entgegengesetzt, und zwar mit unserem Projekt „Kirche im sozialen Brennpunkt“.

„Pallotti-Mobil“ beispielsweise dient als Nachbarschaftshilfe. In Zusammenarbeit mit Bezirksämtern renovieren langzeitarbeitslose Männer Wohnungen bedürftiger Menschen oder organisieren deren Umzüge. Ein ähnliches Projekt mit Frauen ist im Aufbau begriffen. Dabei werden vor allem Frauen unterstützt, die Opfer von Gewalt wurden und ihr Leben neu organisieren müssen.

Die Kindertagesstätte ist ein offenes Haus für alle Kulturen und Religionen und lebt von ihrem guten Ruf. Doch für den Trägeranteil brauchen wir finanzielle Unterstützung. Auch mühen wir uns bei aktuell angespannter Stimmung zwischen Christen und Muslimen (geplanter Moscheenbau, Religionsunterricht) den Dialog zu verstärken.

In den Wintermonaten können obdachlose Menschen bei uns schlafen und sich satt essen. Einmal pro Monat laden wir sie zu einem Sonntagsessen, zu dem oft über hundert Bedürftige kommen.
In Vernetzung mit dem gemeinnützigen ökumenischen Verein „Asyl in der Kirche“ aus mehr als 70 Berliner Kirchengemeinden gewähren wir Flüchtlingen in dringenden Fällen Schutz vor Abschiebung oder helfen ihnen durch das juristische Gestrüpp ihrer Asylanträge.

Die Ideen haben wir. Seelsorgerische Qualifikation auch. Viele ehrenamtliche Kräfte ermöglichen ein gewaltiges Pensum, das von einem kleinen hauptamtlichen Stab allein nicht geleistet werden könnte, aber gleichwohl koordiniert und zusammengehalten wird.

Die Finanzkatastrophe der Kirche von Berlin gefährdet jedoch die Weiterführung unserer Projekte.

Wie in anderen Berliner Gemeinden wurden auch bei uns Stellen gekürzt. Stellen, die wir aber dringend brauchen und die wir deshalb durch Spenden refinanzieren, damit wir weitermachen können.

Weil unsere Arbeit hier wichtig ist!

Wir suchen dafür Unterstützer-innen!
Wir brauchen für das „Projekt Zukunft“ noch 100 (oder 200) Menschen, die uns mit etwa 20 € (oder 10 €) monatlich unterstützen!

In unserer finanziellen Not wollen wir die weit größere Not anderer nicht vergessen und keinesfalls nur um den eigenen Kirchturm kreisen. Daher geht der zehnte Teil all unserer Einnahmen an Selbsthilfeprojekte in armen Ländern.

Wir freuen uns über jede Zuwendung, einmalige wie regelmäßige, kleine wie große.
Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus oder beantworten ihre Fragen.

Auf dass wir alle zum Segen werden!

Herzliche Grüße
P. Kalle Lenz SAC
Pfarrer

 

  KG St. Christophorus
Berliner Volksbank Ktn: 5811 2260 27
BLZ: 100 900 00
Kennwort: Bitte mit Projektangabe
   
Unsere Spendenerklärung im PDF-Format finden Sie hier
   
Unterstützerbrief 2010 im PDF-Format
   
   
   
Link zu Adobe: www.Adobe.de  
   
Ein tieferer Blick in die Statistik von St. Christophorus
zeigt Erhellendes. Die Gemeindemitgliederzahl
ist um 600 Personen gestiegen, die Fluktuation
(Zuzüge, Wegzüge) liegt mit über 500 im Jahr
weiterhin sehr hoch. Die hohen Austrittszahlen
(meist kennt man die Personen nicht – und fast
immer liegt eine längere Entfremdung von der
Kirche vor) ist ein tragischer Hintergrund für die
Finanzkrise im Erzbistum und den Stellenabbau.
Gesucht: Unterstützer/innen für Projekt „Zukunft“ in St. Christophorus!
Deswegen brauchen wir um so dringender weitere
Unterstützer/innen für unser Projekt „Zukunft“,
mit dem wir Arbeitsplätze und unsere Projekte
sichern. Wir suchen noch viele Personen, die uns
monatlich 5,00 bis 20,00 zukommen lassen, die
bisher dieses „Wunder von Neukölln“ im sozialen
Brennpunkt ermöglicht haben. Und wir freuen uns
über die immerhin sieben Erwachsenen, die im
letzten Jahr bewusst (wieder) katholisch wurden!