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Skills-Wochenende der GruppenleiterInnen

16.00 Uhr. Koffer sind verstaut und alle endlich reisefertig, denn nun soll das Skills- (vom englischen Fähigkeiten) Wochenende losgehen. Unter dem Thema „Vorbilder und ihre Funktionen“ machten sich 16 Gruppenleiter/innen aus Nord-Neukölln unter Anleitung von Lissy Eichert, Christine Becker und der Leiterrunde auf nach Alt-Buchhorst in das Christian Schreiber Haus, um dort natürlich nicht nur ein spaßiges Wochenende zu verbringen, sondern auch über ernsthafte Themen wie die Rolle eines jeden und einer jeden im Gruppenleiterteam zu sprechen.
Nach dem Abendessen begann auch schon die erste Einheit, in der einige aus der Leiterrunde ihre persönlichen Vorbilder vorstellten. Dabei war mit Angelina Jolie, den Kindern aus dem Kongo, die hl. Elisabeth eine bunte Mischung zusammen gestellt. Sehr amüsant war zu erfahren, dass der Deutschen liebstes Vorbild immer noch die eigene Mutter ist.
Schließlich fassten wir noch wichtige Charaktereigenschaften zusammen, die ein Vorbild ausmachten, wobei man zu der Erkenntnis kam, wie einfach und gleichzeitig oft schwer umsetzbar es doch ist ein Vorbild für andere zu sein.
Nach dieser langen und intensiven Einheit wurde der Abend mit einer lustigen Poker-/ Beisammensitz-/Spaßhaben-/Runde beendet. Bei vielen war diese jedoch noch am nächsten Morgen deutlich in den Knochen zu spüren. Doch mit schlafen war nichts, denn wer feiern kann, der kann auch arbeiten.
Um sich besser kennen zu lernen schickte die Leiterrunde am Samstag die noch anzulernenden „Gruleis“ in den Wald, wo sie gemeinsam Aufgaben erledigen sollten, sich verlaufen inklusive, denn der mit Luftballons angezeigte Weg wurde von den Kindern im Ort zerstört und der durch blaues Glitzerband angezeigte, erst gar nicht gefunden.
Trotzdem schafften alle Teams, mit einigem hin und her lotsen, meisterhaft ihre Aufgaben.
Amüsant war unter anderem die Aufgabe, bei der die Teams ein Ei und eine Mandarine so oft wie möglich umtauschen sollten. So bekam ein Team für ihre Tauschware am Ende sogar ein ganzes Duschset. Ziel des gesamten Spiel war es sich besser kennen zulernen und Aufgaben gemeinsam zu meistern, was offensichtlich gelungen ist. Nach diesem ereignisreichen Tag kamen alle zu einem Spielabend zusammen, bei dem jeder der neuen Gruppenleiter ein Spiel vorbereiten und eigenständig durchführen sollte. Todmüde und fertig vom vielen, für Stadtkinder ungewohnten Laufen im Wald hielt es keinen mehr wach und die Lichter gingen schon früh aus. Am nächsten Morgen, beschäftigten wir uns mit Jesus als Vorbild. Wir drückten unsere Gottesbeziehung aus, in dem wir mit Handy und Digitalkamera Bilder zu den ersten drei Zeilen des Vaterunser fotografierten. Danach ging es dann in die Messe der hauseigenen Kapelle, die wir sogar spontan mitgestalten durften und durch unseren musikalischen Einsatz mal was ganz anderes war, als sonst dort üblich.
Wie nach jedem Wochenende kamen noch mal alle zu einer Reflexion der Fahrt zusammen, mit der diese dann auch beendet wurde.
Alles in allem hat man sich durch diese Fahrt viel besser kennen gelernt, neue Dinge dazu gelernt und die Erkenntnis gewonnen, dass wir viel mehr Vorbild im Alltag sind, als eigentlich gedacht.

Rebecca Jung

Schulungswochenende in AB 2009
 
 
Vater unser im Himmel
 
 
Geheiligt werde Dein Name
 
 
Dein Reich komme